Job finden trotz Corona? - Tipps zur Jobsuche!

 

Durch die Corona-Pandemie 2020 / 2021 stehen Arbeitnehmer und Arbeitgeber immer wieder vor schwierigen Herausforderungen. Der Arbeitsmarkt wackelt und verändert sich nahezu jeden Tag. Viel Arbeitnehmer befinden sich in Kurzarbeit und die Arbeitgeber halten sich mit dem Einstellen von neuen Arbeitnehmern zurück.

Wir als Direktvermittler erleben dies jeden Tag durch unsere Gespräche mit unseren Bewerbern und Arbeitgebern, sowie Kooperationspartnern. 

Arbeitnehmer, die sich vor Corona beruflich umorientieren wollten, sehen sich nun einem unsicheren Arbeitsmarkt entgegen und fragen sich, ob es in der Coronakrise Sinn ergibt sich weiterhin zu bewerben. Angesichts steigender Arbeitslosenzahlen und der Gefahr von Unternehmen die Insolvenz beantragen sind diese Befürchtungen gerechtfertigt. Auch viele Berufseinsteiger ohne Arbeitserfahrung fragen sich, wie Sie mit Corona einen passenden Job kriegen können.

Wir, die RADAS Jobbörse & Personalvermittlung GmbH möchten  Ihnen hier ein paar Tipps mit auf den Weg geben, mit denen Sie die Zeit für sich nutzen können und zu Ihrem Traumjob finden.

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Jobsuche: Welche Branchen sind jetzt wichtig und welche Fähigkeiten suchen Arbeitgeber besonders?

Genau wie 2020 müssen auch Bewerber im Jahr 2021 vor allem eins haben: Geduld. Dies gilt vor allem für Arbeitssuchende im Bereich Handel und im verarbeitenden Gewerbe. Die Stellenangebote im Handel reduzierten sich im ersten Quartal dieses Jahres, durch das Coronavirus, um die Hälfte und das verarbeitende Gewerbe brach um 38 Indexpunkte ein.

Nun gilt es den richten Unternehmen Ihre Fähigkeiten anzubieten, sich in alternativen Branchen umzusehen. Besonders in den Branchen Medizin, Pharma und Logistik sind nach wie vor viele offene Stellen zu besetzen. Dabei nutzen die Arbeitgeber keine klassischen Rekrutierungsprozesse, sondern greifen Zunehmens auf Telefon- oder Videokonferenzen zurück.

Besonders interessant sind für Arbeitgeber nun Bewerber mit IT-Kenntnissen und der Fähigkeit sich fehlende Kenntnisse schnell anzueignen. Gute Sprach- und Kommunikationskenntnisse können dabei Ihre Chancen erhöhen. Handeln Sie hier besonders initiativ und engagieren Sie sich. Arbeitgeber suchen jetzt Bewerber, die bereit sind flexibel zu sein und positiv mit einer Krise umgehen können. Arbeitgeber, die sich unsicher sind, ob ein Bewerber in Ihr Unternehmen passt, achten nun besonders darauf, dass sich der Bewerber in bestehende Unternehmensstrukturen einfügen kann, bereit ist sich einzubringen und ein gutes Allgemeinwissen besitzt. 

Bewerber aus Branchen, um die es derzeit nicht gut steht, müssen in der Krise besonders flexibel sein und einen langen Atem mitbringen. Dennoch raten wir ihnen folgendes: 

 
Neue Rekrutierungsprozesse: Telefon- und Videointerviews

Da viele Unternehmen während der Corona-Krise keine Bewerber zu sich einladen können, greifen viele auf digitale Bewerbungsgespräche zurück. Besonders beliebt ist dabei in der derzeitigen Situation das Telefon- und Videointerview. 

Viele Bewerber empfinden ein virtuelles Vorstellungsgespräch als anstrengend und befürchten darüber den Arbeitgeber nicht von sich überzeugen zu können. Beachten Sie daher folgende Regeln:


Vernetzen und vernetzt bleiben!

Auf der Suche nach einer neuen Anstellung ist es durch die Situation mit dem Coronavirus wichtig sich mit Arbeitgebern und anderen Arbeitnehmern zu vernetzen. Wir raten unseren Kunden für die Arbeitgeber sichtbar zu bleiben. Wenn Sie ein Profil auf Xing oder LinkedIn haben, aktualisieren Sie dieses und geben Sie den Arbeitgebern alle Informationen, die Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch erhöhen könnten. Wenn Sie noch kein Profil haben, erstellen Sie eins. 

Pflegen Sie Ihre kontakte und fügen Sie weitere Kontakte zu Ihrem Netzwerk hinzu. Besonders Geschäftsführer und Vertreter von Unternehmen bei denen Sie arbeiten möchten.

Viele Arbeitgeber schreiben dort zudem interne Stellen aus, die Sie nicht auf den üblichen Jobbörsen finden werden. So können Sie ggf. nur einen Klick von Ihrem neuen Traumjob entfernt sein. Sollte nicht erkennbar sein, dass das gewünschte Unternehmen einstellt, können Sie zudem immer eine initiative Bewerbung an das gewünschte Unternehmen versenden.

 

Was müssen Berufsanfänger beachten? 

Für Hochschulabsolventen und Ausgebildete gilt es nun viel Geduld mitzubringen. Mögliche Konsequenzen der Corona-Krise sind, dass gerade Berufsanfänger Abstriche beim Einkommen hinnehmen müssen oder man bei einer Bewerbung lange auf eine Antwort warten muss. Unser Tipp lautet: Nutzen Sie die "Wartezeit". Informieren Sie sich über mögliche Fort- oder Weiterbildungen. Mitunter werden diese auch von der Agentur für Arbeit mit einem Bildungsgutschein finanziert. Sprechen Sie hier in jedem Fall mit Ihrem Sachbearbeiter.

Besonders wichtig sind derzeit Kenntnisse zum Thema Remote Work, also das Arbeiten vom Homeoffice aus. Machen Sie sich mit verschieden Programmen vertraut, die beim Arbeiten im Homeoffice unverzichtbar sind. Cloud-Lösungen wie Google-Drive oder Kommunikationstools wie Zoom, Skype und MS-Teams sollten Ihnen vertraut sein. 

Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn es nicht sofort mit einer Anstellung klappt. Erweitern Sie Ihre Jobsuche und versuchen Sie die Zeit sinnvoll zu überbrücken. Viele Arbeitgeber können Ihre Arbeitnehmer durch Corona leider nur in Kurzarbeit weiterbeschäftigen, daher kann es nach den Bewerbungen lange dauern, bis Arbeitgeber jemanden einstellen.

 
Fazit

Auch wenn sich durch die Corona-Pandemie der Arbeitsmarkt nahezu täglich verändert, gibt es viele Möglichkeiten auch in dieser Krise erfolgreich bei der Arbeitssuche zu sein. Beachten Sie jedoch, dass wir alle durch die Veränderungen und politische Beschlüsse flexibel werden und bleiben müssen. Dies gilt für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. 

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